Der gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen: Lernen, Lehren und Beurteilen

Die Europäische Erhebung über Sprachenkompetenz stützt sich auf den vom Europarat festgelegten Referenzrahmen Common European Framework of Reference for Languages: Learning, Teaching and Assessment (CEFR) (Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen), der zweierlei Ziele hat:

  • Schaffung "einer gemeinsamen Basis für die Entwicklung von zielsprachlichen Lehrplänen, curricularen Richtlinien, Prüfungen, Lehrwerken usw. in ganz Europa" durch eine umfassende Beschreibung dessen, "was Lernende lernen müssen, um eine Sprache für kommunikative Zwecke zu benutzen, und welche Kenntnisse und Fertigkeiten sie entwickeln müssen, um in der Lage zu sein, kommunikativ erfolgreich zu handeln".
  • Definition von "Kompetenzniveaus, sodass man Lernfortschritte lebenslang und auf jeder Stufe des Lernprozesses messen kann".  (CEFR S. 1)

Die Erhebung wird einen Bericht zu allen Ergebnissen von Befragungen hinsichtlich der CEFR-Niveaus liefern und wird die Ziele des Europarats unterstützen, eine gemeinsame Denkbasis für Lernen, Lehren und Beurteilen von Sprachen in Europa zu schaffen.

In dieser Hinsicht teilt sie viele Werte mit den Projekten zu Referenzniveaudeskriptoren wie etwa English Profile, die dazu dienen sollen, den Fortschritt in der Sprachenkompetenz in einer Weise zu beschreiben, dass vielen spezifischen Gruppen von Sprachlernenden nützliche Informationen zur Verfügung gestellt werden können.